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  • togger.org - 11.06.2007 -

    Augustin - Plattform der Marginalisierten

    Wenn sie in Wien leben, dürfte ihnen die Straßenzeitung Augustin ein Begriff sein. Das vielfältige Engagement dieses Projekts hat nun auch eine komplexe Plattform im Internet zu bieten.
    Hinter dem minimalistische Charme der neuen Website verbirgt sich allerlei High-Tech, ein Aspekt der bewusst zugunsten des Inhalts in den Hintergrund tritt.
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    Der Augustin wurde 1995 nach dem Beispiel amerikanischer, britischer oder französischer Straßenzeitungen gegründet. Der Verkauf der Straßenzeitungen hilft Menschen, die aus verschiedenen Gründen vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen sind (Obdachlosen, Langzeitarbeitslosen, AsylbewerberInnen u.a.), ihre Not zu lindern. Professionelle SozialarbeiterInnen des Augustin sind an ihrer Seite. Vorrangiges Ziel der Augustin-Sozialarbeit ist aber nicht, die Marginalisierten „jobready“ zu machen, sondern ihren Ausbruch aus der Entmündigung zu fördern. Die Zeitung selbst definiert sich einerseits als Stadtzeitung, auch mit unterhaltenden Elementen, andererseits als Forum radikaler Kritik aller Formen sozialer Ungerechtigkeit und als Plattform der Marginalisierten. Sie wird von professionellen JournalistInnen und GrafikerInnen gemacht. Eine Definition aus beobachtender Sicht: „Der Augustin ist das soziale Gewissen Wiens“ (Prof. Fritz Hausjell, Publizistik-Institut Wien).

    Quelle: Augustin - Die Idee

    Die Website bietet alle wichtigen Infos zum Projekt, den "StrawanzerIn" Veranstaltungskalender, einen kleinen Shop und vieles mehr. Artikel aus acht Jahren Augustin werden noch laufend aus den Archiven geholt und in die neue Website integriert.

    Sehr bald wird sie das Augustin-Projekt auch zur Teilnahme am Diskurs mittels Foren und Weblogs einladen.


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